Ein Eintrag

Ich bin die letzten Monate eher verwirrt, ich bin zu beschäftigt mit meinem Leben, welches garnicht als mein richtiges scheint, um meine Gedanken zu ordnen und sie mal auf einen Punkt zu bringen. Ich durchlebe mein Leben mit  einer ironischen Distanz, als wäre es mir egal was passiert. Das schlimme ist, ich bin ich und es sollte mir nicht egal sein. Trotz dieser Erkenntnis dümpel ich so vor mich hin und weiß nicht wohin. Ich lebe für den Moment und der Moment ist durch Drogen und gute Freunde schön. Ich bin glücklich, doch ich sollte es nicht sein, denn in dieser Gesellschaft wäre mein momentaner Status nichts was man ohne Konsequenzen vor sich hin leben kann. Also muss ich mein Leben ändern. Aber wie soll ich etwas ändern, mit der Erkenntnis, dass es nur schlechter wird, denn ich weiß es, es wurde immer schlechter. Vor 2 Jahren habe ich mich an die Zeit zurück erinnert wie es vor (damals) 2 Jahren war und ich dachte es war viel schöner. Und so setzt die Kette sich fort, bis in die Grundschule. In meinen Augen war mein Leben ein ständiges Bergab. Und während ich so zerstreut meine hervorplatzenden Gedanken hier nieder schreibe, so merke ich, dass ich mit meinem ersten Satz auf ein ganz anderes Thema hinauswollte. Man hat manchmal im Leben solche Punkte, in denen man eine Erkenntnis hat, die einem lange schon bewusst war, aber seine Auswirkung in einem ganz neuen Kontext plötzlich radikal erscheinen lässt. So bin ich vor kurzem auf den möglichen Punkt getroffen, warum ich nicht in der Lage bin eine Beziehung zu führen. Denn ich habe nie geliebt. Und ich wurde auch nie geliebt, nicht bewusst von einer Person, abgesehen von der Familie, das steht aussen vor. Das ist eben eine andere Liebe. Dennoch habe ich dieses Gefühl nie kennen gelernt und bin irgendwo gefühlskalt geworden. Ich habe garkein Interesse an irgendeiner Beziehung, auch wenn man sich körperlich und auch seelisch manchmal danach sehnt. Ich habe Angst einen neuen Aspekt im Leben, die Liebe, richtig kennen zu lernen, denn wenn sie mich trifft und sie dann zerbrechen wird, dann bin ich dahin. Wie ich wahrscheinlich schon etliche male nieder geschrieben dazu ein Siegmund Freud Zitat:
"Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen."

Soviel aus meinem tristen Leben, ich hoffe ich konnte Sie unterhalten.

27.6.12 00:13


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