Und so gleite ich, jeden Tag aufs neue, durch mein tristes Leben. Und dann braucht es nur eine Kleinigkeit, die mich wieder in eine depressive Stimmung verfallen lässt, dann wird mir wieder bewusst, wie schlecht es mir eigentlich geht.. Und inzwischen fehlen mir die Worte, mich kotzt es an, ich hasse mich dafür, als würde ich mich nicht schon genug hassen. Jeden Tag versuche ich bei 0 anzufangen, um dann doch in der gleichen deprimierenden Routine zu versinken. Ich weiß nicht mehr weiter, ich weiß nicht mehr was ich sagen soll, und ich weiß nicht mehr was das alles hier, das schreiben, das Gedanken machen, bringen soll. Tag für Tag ist mein Leben die Hölle auf Erden, und das nicht weil mein Leben so scheiße ist, sondern weil ich zuviel darüber nachdenke - und diese Erkenntnis hat etwas über alle maße trauriges an sich, und ich kann es nicht verdauen.

Auf das ich Morgen nicht mehr aufwache.
2.12.10 22:22


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Manchmal, wenn ich so durch die Gegend schländer frage ich mich wieso viele Vögel immer an den gleichen Stellen verharren, wo sie doch überall hinfliegen könnten. Plötzlich zitter ich am ganzen Körper und muss mir selbst die gleiche Frage stellen.
6.12.10 20:21


Wofür ich lebe

Ich habe viel nachgedacht, über meinen Alltag und wie mein Leben so verläuft, und wieso ich meiner Qual nicht schon längst ein Ende gesetzt habe. Der schönste Moment, kann fast sagen der Moment für den ich lebe, den habe ich jeden Tag aufs neue, um ca. 6 Uhr Morgens. der Moment vom aufwachen. Ich wache in einem warmen Bett auf, zwischen Traum und Realität und für einen kurzen Augenblick weiß ich nicht wer ich bin.
15.12.10 22:28


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