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Ich wünschte mir manchmal sogar ich könnte über was glückliches schreiben, doch mein Himmel ist schwarz, irgendwer hat wohl die Sterne versteckt. Und dann bleibt mir nichts anderes übig als melanchonisch zu werden. Denn wir teilten Träume, vielleicht hatte man Pläne, doch dann bricht alles ausseinander, und man sitzt in den Scherben. Und Ich hatte nie geglaubt, dass ihr wirklich geht, auch wenn ich es immer unterstüzt hätte. Macht was aus euch, lasst euer altes Leben hinter euch, und nutzt euer Potential. Und manchmal bevor ich rausgehe, telefonieren wir dann noch, ja mir gehts super, doch sobald ihr auflegt breche ich zusammen. Viel geredet haben wir auch nie, aber das mussten wir auch nicht, denn das war mehr als Freundschaft, das war Brüderschaft. Und während ich hier spontan meine Gedanken nieder schreibe, fange ich plötzlich an zu zittern, denn die Erkenntnis kommt; Ich verlier euch für immer. Ich will niemanden anlügen - Zu sagen sowas hält ewig wäre einfach unrealistisch. Alles Staub und Rauch, und die Welt wird wieder dunkel. Und die neue Einsamkeit schafft eine ganz neue Art von abhängigkeit die ich nicht lange ertragen kann. Vielleicht gehe ich am Alkohol kaputt, vielleicht schaff ich es irgendwann mich zu ändern, nur weiß ich nicht, ob ich das will. Ich habe mich immer mehr als Zuschauer als als Schauspieler betrachtet, wollte die Leute gut über die Runden bringen, unterstützen wenn ich konnte, wirklich egoistisch war ich nie. Zumindest nicht offen. Ich hab Geld gemacht und es verschenkt, ihr müsstet nur fragen und ich wäre direkt in den Zug gestiegen. Ich komme bei diesen Gedanken auf kein Ergebnis, also ende ich mit einem Satz:

"Alles lebte, alles schlief, alles ging, alles blieb
Alles wollte ewig sein, nur nie alt, nur nie alleine
Ich verfluchte einen jeden, war mir stets zuerst im Wege
Wissend, meine Sehnsucht hält mich am Leben"

2.11.10 19:27


Suff

Vorwort: Ich bin betrunken, alles wird unverändert niedergeschrieben, egal ob es von Rechtschreibfehlern nur so wimmelt, oder ob es überzogen ist. Ich bin der Meinung, dass betrunken mehr wahrheit ans Licht kommt. Auch wenn ich mich morgen vllt schäme. so lasse ich es stehen.

Der Abend: Ich weiß nicht was ich machen soll. Meine Eltern bekommen Besuch und ich will aufkeinen fall zu hause sein. Ich verabrede mich mit einem Freund zu Vodka und Film. Wir gucken 2 1/2 filme, trinken etwa 3/4 Vodka Flasche zusammen. Ich bin angetrunken, verabschiede mich zum nachhause gehen. Ich bemerke, es ist grad mal 23 Uhr. Ich gehe nach hause, während ich die Treppe hoch stolper hören mich meine Eltern, sie sidn noch wach, wahrscheinlich selbst angetrunken. Ich rufe, dass ich wieder gehe, keine Fragen, ich gehe einfach. Ich renne in mein Zimemr, schnappe mir Kippenschactel und feuerzeug und gehe wieder. Ich bin betrunkener Raucher. Ich rufe wahrlos leute aus meinem Handy an. Nach ein paar versuchen geht ein alter schulfreund ran. Er ist nüchtern, ich frag ihn ob er ein Bier will, er sagt ich soll ihn anklingeln wenn ich vor seiner tür stehe. Nachdem ich 30 minutne durch den regen ging, haare nass, mantel hält warm, an der tanke 2 bier geholt stehj ich vor ihm. Ich verdecke realtiv gut, wie betrunkeni ch bin, sitze in seinem warmen zimmer, rauche zwei, drei zigaretten udn rede über gott und die welt. die Blase drängt und ich will nicht bei ihm pissen, also verabschiede ich mich. Währendi ch ihn ablenke klaue ich ihm 3 Kippen obwohl ich selbst welche hab Um etwa 2 uhr verlasse ich das Haus und gehe zur Tanke, kaufe mir noch ein Bier. Die Einsamkeit beginnt. Niemand hat noch sein Handy an. Ich sitze mit kippe und bier an der Tankstelle, große Kreuzung. DIe Straße ist leer. Ich wechsel shizophren hin und her zwishcen lachen und trauern. Ich lache über mich selbst, hier steh ich allein, warte auf nichts. Ich lache, werde traurig und rege mich auf - Keiner ist um 2 uhr unterwegs um einen einsamen Besoffenen Gesellschaft zu leisten. Die Stimmung wechselt - Nicht wahrnehmen der Situation, Trauer, Aggression, lachen. Ich trete ein paar Mülltonnen kaputt, zerschlage eine Scheibe. Einen stift hab ich leider nicht dabei. Ich rauche noch mehr und hoffe auf eine person die vorbei kommt, egal wer - irgendwer. Rege mich mehr und mehr über die Leere um die frühe Uhrzeit auf. Ich gucke dramatisch gen himmel und sag laut, dass das nicht wahr sein kann. Das ist peinlich, wie theatralisch, ich lache mich selbst aus, eine welle von selbsthass überkommt mich. Ich gehe hin und her, hoffe auf Personen die ovn irgendwo kommen. Gehe nach hause, trinke das bier leer, zershcmetter es an einer wand, trete ien Motorroller gegenüber vom Haus um. Meine Katze rennt dabei um meine Beine, weil sie unbedingt rein will. Ich kann nciht fassen, dass der Abend so erbärmlich endet. Ich taumel die treppen hoch, nehme wasser mit. schmeiße mir 2 ratiphharm vorm schlafen ein. Dies sind die letzten sätze, die ich schreibe. Ich entschuldige mich für fehlende Satzzeichen, Rechtschreibung, Zusammenhang - alles eben. Ich bin betrunken und ich hoffe es hält für ewig an.

Das war Wahrheit, das war Offenbarung, niemals werdet ihr etwas realitätsnaheres erfahren.

Gott sei dank liest das niemand, ich hab kopfschmerzen, gehe schlafen.

13.11.10 04:15


In der Nacht

Ich komme von einem Kollegen, wir haben getrunken. Es ist grade mal 12 Uhr, ich bin auf dem Nachhause weg, weiß aber genau, ich will nicht Nach Hause. Ich gehe dennoch in die Richtung. Tanke - ein Bier gekauft, weiter gehts.. Ich packe die Kippen aus, normal rauche ich nicht.. Ich denke immer wieder an den Tag an dem mich das Mädchen fragte wieso ich so schnell rauche, und ich zu ihrem Entsetzen sagte, ich würde es tun weil ich sterben will..  Ich zünde mir also eine Kippe an, und gehe durch die so vertraute Straße. Meine Grundschule.. Ich stehe am Gitterzaun und schaue verträumt auf den Schulhof, kletter mit viel Mühe über den Zaun und setz mich auf die Tischtennisplatte, rauche geschätzt eine Halbe Schachtel und trink in Ruhe mein Bier.. Man hatte ich eine geile Kindheit! An meinem geistigen Auge ziehen all die schönen Momente vorbei und ich kann nicht fassen, wie sich alles entwickelt hat. Die guten alten Zeiten.. Ich sitze vor meiner eigenen Tür, aber irgendwas hindert mich rein zu gehen.. Und dann bleib ich allein am letzten Herbsttag, wie ich es immer gemacht hab. Schaue mich um, gelbbraune Blätter sagen es geht auf den Winter zu, bin der Junge mit dem lächeln wenn er Gangster sieht.. Kennt ihr das Gefühl wenn die Kälte durch das Fenster kriecht? Und ich höre Tropfen auf das Wellblech schlagen, der Wind der vorbeizieht.. Und ich denk mir, wie verrückt ist das Leben? Egal, kämpfen mann! Und während ich hier sitze, frage ich mich, ob es richtig ist, betrunken den unbeschwerten Kinderzeiten hinter her zu trauern.. Ich lerne das Leid zum ersten mal als Fabians Mutter starb, und ich denke oft an die Beerdigung, wie mein Vater noch eine Ansprache halten wolle, aber vor dem Pult fast zusammen brach und nur noch ein paar Worte sagen konnte, wie ich plötzlich wieder wusste wie man weint, und es mir noch immer unvorstellbar ist, wie er das ertragen kann. Und es bleibt nichts anderes übrig als weiter zu leben und zu hoffen, dass bessere zeiten kommen.. Doch seit Jahren merke ich, dass es immer beschissener wird.. Und wieder komme ich zu keinem Ergebnis, dieser Gedanken, wahrscheinlich weil ich immer noch angetrunken bin, aber ich hoffe, dass mein Gelaber irgendwen erreicht, und das jemand mitfühlen kann, damit ich mich nicht mehr so alleine fühle.

Träumt schön.

20.11.10 14:55


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