hm

Ich wollte die letzten paar Tage immer was schreiben, war jedoch immer von Schmerzen unterbrochen worden.. Habe eine Mittelohrentzündung, und ich empfinde den Schmerz einfach unerträglich. Die Antibiotika schlagen einfach nicht so an wie sie sollen, und die Schmerztabletten helfen nur sehr kurz. Das schlimme ist, das ich heute und auch Morgen wichtige Klausuren geschrieben habe und schreibe, und leider nicht ganz so gut dabei war wie erhofft.. Nunja die Schmerzen machen mich ziemlich aggressiv und ich bin nur noch blind vor Hass und Aggressionen ich kann teilweise nicht mehr klar denken, und immer wenn mir ein tiefsinniger Gedanke über Gott und die Welt im Hirn rumschwirrt, wird dieser vom Schmerz und der Inkonsequenz auf allen Ebenen übertönt. Wie so oft lasse ich also andere Leute für mich sprechen; In dem Fall einfach ein Ohrwurm von mir, mit einem sehr schönen nachdenklichen, metaphorischen Text, je öfter ich das Lied höre, desto mehr gefällt es mir..

 

 

Prinz Pi - Regenmacher

Nach dem einen großen Krieg und den vielen kleinen Kriegen
Wo die Waffen sprachen und die zerberstenden Steine schwiegen
Aber die Steine blieben, die Menschen wichen
Weil sie ihren Geist nicht zügeln konnten diesen kämpferischen
Sie gingen zurück in Höhlen, Wände sind aus Bleibeton
Die Wolken hängen allein am Himmel, jetzt ist ihre Zeit gekommen
Die Zeit des Windes, er späht in jedem kleinen Winkel
Rauscht um eine starke Welt, tot bis auf eine Insel
Satelliten hängen im Orbit ab, Metallische rote Monde
Rostpartikel in der Luft, die Sonne eine rote Rose
Seen aus grüner Säure, dies sind die neuen Farben
Dies ist nicht Eden, dies ist der neue Garten
Riesige Feuerstrahlen, an den griechischen Säulen nagend
Die Kraft von Vulkan und den Titanen bis in das Heute tragend
Die Feuersbrunst, der Weltendrang
Erschaffen und vernichten es liegt beides in der selben Hand
Die Natur erfuhr die finale Erniedrigung
Metropolen wurden Wüsten aus Silizium
Geschmolzene Städte, Millionen von Leben die in Sekundenbruchteilen vergehen

Sie warten auf den Regenmacher
Er bringt das edle Wasser
Seine Kunst ist Okkult - nicht für jeden fassbar
Der Regenmacher, er macht überleben machbar
Fährt durch die Wüste im einem uralten Mercedes-Laster

Der Regenmacher
Er bringt das edle Wasser
Seine Kunst ist Okkult - nicht für jeden fassbar
Der Regenmacher, er macht überleben machbar
Fährt durch die Wüste im einem uralten Mercedes-Laster

Wir haben gesündigt, jetzt zahlen wir die Schuld mit Zinsen
Hassprediger liegen in ihrem Grab mit einem breiten Grinsen
Generäle liegen da mit ihrer Brust voll Orden
Nichts können sie besser tarnen als ihre Lust am Morden
Es liegt Napalm in der Luft am Morgen
Splitterbomben gegen Mittag
Abends kommen die Gewitter
Das Gesicht des Krieges kommt nie aus der Mode
Es gibt nur eine Art geboren zu werden, aber tausend Tode
Am Ende war der Mensch kurz Herr über die eigenen Gene
Er machte sich weißere Zähne, seine Züge eben, kurz ein leichteres Leben
Doch der Neid und die Zweifel blieben in seiner Seele immer noch weiter bestehen

Sie warten auf den Regenmacher
Er bringt das edle Wasser
Seine Kunst ist Okkult - nicht für jeden fassbar
Der Regenmacher, er macht überleben machbar
Fährt durch die Wüste im einem uralten Mercedes-Laster

Der Regenmacher
Er bringt das edle Wasser
Seine Kunst ist Okkult - nicht für jeden fassbar
Der Regenmacher, er macht überleben machbar
Fährt durch die Wüste im einem uralten Mercedes-Laster

Er kommt in einer Staubwolke, Reifen mahlen Knochenkalk
Als der große Krieg kam war er erst ein paar Wochen alt
Unter den Schmutzresten, unter dem Bleimantel, unter der Schutzweste - ist er beheimatet
Die Gasmaske fest verbaut mit seinen Atemwegen
Da wo die Küstenlinie war sieht er ein stählernen Wahl verwesen
Das alte U-Boot skelettiert, zeigt sein Gerippe her
Er fährt über öde die Ebene - Wo ist das Meer?
In seinem Tanklaster das Wasser aus dem tiefsten Brunnen
Tausendfach gefiltertes, kostbares Politikum
Der letzte Reichtum, er öffnet die schwere Tür
Bedient am Schaltkasten den Hebel für den Nebelsprüher
Während in der Luft kein Vogel kreist, kein Mensch oder Tier über den Boden streift
In der Arktis rotes Eis
Da gießt er die Erde, das Wasser lässt Leben wachsen
Er ist der letzte seiner Art er ist der Regenmacher

Sie warten auf den Regenmacher
Er bringt das edle Wasser
Seine Kunst ist Okkult - nicht für jeden fassbar
Der Regenmacher, er macht überleben machbar
Fährt durch die Wüste im einem uralten Mercedes-Laster

Der Regenmacher
Er bringt das edle Wasser
Seine Kunst ist Okkult - nicht für jeden fassbar
Der Regenmacher, er macht überleben machbar
Fährt durch die Wüste im einem uralten Mercedes-Laster

Der Regenmacher
Der Regenmacher
Der Regenmacher

 

7.10.09 21:27


Wie geht es dir?

Und es ändert sich doch nichts... Mir geht es wie immer eher schlecht. Seit langer Zeit kommt das bereits bekannte und bestimmte Gefühl wieder, dass die Leute die mir was bedeuten, sich ungefähr 0 für mich interessieren. Genau genommen ist es schon ewig her, seitdem man mich ernsthaft mal gefragt hat, wie es mir geht. Alle trumpfen sie mit ihrem Leben auf, ihren negativen und ihren positiven Erfahrungen, nach meinen wird nie gefragt. Ich glaube, dass sich die meisten damit abgefunden haben, dass ich mich selbst aufgegeben habe. Oder vielleicht waren sie es nur satt mal nachzufragen? Vielleicht hatte ich einfach nie was zu erzählen. Wenn man mich heute fragt wie es mir geht, antworte ich genau so oberflächlich wie mir die Frage gestellt wurde.. "man lebt" oder "ganz ok", Oder "wundervoll" mit kaum hörbarer Ironie. Warum sollten die Menschen schon davon ausgehen, dass es mir dauerhaft schlecht geht? Selbst wenn ich die Frage mit vollem Ernst beantworten möchte, weiß ich nicht was ich sagen soll. Klar geht es mir schlecht. Sobald ich dann gefragt werde warum bin ich sprachlos. Warum geht es mir schlecht? Unter meinen Umständen müsste es mir gut gehen. Bin ich wirklich so simpel gestrickt..? Ich fühle mich leer, ausgesaugt, weiß nicht wie es weiter gehen soll.. Verliere jede Lust, will mich betäuben, der Realität entfliehen. Ich schlafe - ja schon fast unter Tränen ein - in der Hoffnung etwas schönes zu träumen, um dann fast unter Tränen aufzuwachen, weil es nur ein Traum war. Ich will eigentlich garnichts mehr machen. Handeln, nicht handeln, wie auch immer. Nur noch schlafen, Träumen, entfliehen vor jeglicher Verantwortung, Druck oder ähnlichem. Ihr könnt mich alle mal ich will nicht mehr. Bei fernen Verwandten gab es heute einen Selbstmordversuch einer 17 Jährigen - Sie hat es anscheinend nicht geschafft und wird nun zwangs-Behandlung gegeben und ggf. zwangs-eingewiesen. Ich finde jeder sollte Herr über sein Leben sein, und entscheiden wann man es nicht mehr Leben möchte. Wir müssen doch einsehen, dass unser Leben keinen weiteren Sinn ergibt als ein Fortkommen der Rasse zu ermöglichen. Keine künstlichen Begierden zu stillen. Reich werden und im Luxus sterben, ist meist das destruktivste was man für seine Rasse tun kann. Wer mit etwas Verstand diesem Wahnsinn entkommen will soll dies auch dürfen. Habe keine Angst vorm Tod, ich weiß nicht wann er kommt.

Hoffentlich ist der Tod wie ein schöner Schlaf aus dem man nicht erwacht. So würde auch ich noch eine Erleuchtung finden. Ich hoffe nur das ich bald Gewissheit habe. Doch was hilft all das Reden.. ich ändere nichts, gehe weiterhin zur Schule und mach die ganze scheiße die mich Tag für Tag durch mein Leben quält. Ich bin einfach nicht dazu geschaffen, ein schönes Leben im Mittelstand der westlichen Welt zu führen. Vielleicht bin ich zu etwas größerem bestimmt; wenn es "Bestimmung" überhaupt gibt. Eigentlich ein Widerspruch zu dem woran ich glaube, nämlich an nichts. Los Genozid, Los.

 

Ich spüre nichts, es ist scheißegal
Welchen Weg wir nehmen, denn alle Wege führen ins Licht
Ich spüre nichts, Emotionen völlig taub
Da, wo der Himmel beginnt, da hört die Hölle auf
Spür noch immer nichts, es ist so scheiß egal
Kleine Fische enden an einem Haifisch-Zahn
Nichts ist da, keine Emotionen
Alles gleich, gleich, gleich monoton

16.10.09 01:47


Si vis amari, ama.

Ich werde nie zufrieden sein, weder zufrieden noch sonderlich glücklich. Man kann nur lieben wenn man sich selbst liebt. Ich bin wie gemacht für dieses Leben. Sich beschweren, bemitleiden, nichts ändern. Leute prellen, sie beleidigen, um mich zu verteidigen. Ist ja keine Neuigkeit, dass ich diese Selbsterkenntnis habe. Dennoch hat sich nichts geändert. Und warum? weil ich nichts geändert habe. Ich habe mich auch bei wenig Risiken immer für den leichten Weg entschieden, den Weg nichts zu ändern. Wenn man sich entscheiden musste habe ich dicht gemacht oder mich leiten lassen. Nein es ist es garnicht wert sich zuentscheiden, nein, ICH bin es garnicht wert. Ich suche nur den Weg und nehme die falschen Schritte. Und wenn es dann tatsächlich eine schmerzliche Erfahrung gibt, ist es das schlimmste irdische Schicksal. So ein Egoismus! Wie erbärmlich! .. Und dann ist es auch schon vorbei. Hin zur Sonne.

Ich wollte nie ein Teil von irgendwas sein
Das hier ist meine Reise und ich reise immer allein 

28.10.09 00:09


Das hier ist meine Reise...

 

Vielen Dank, das war die Show.

 

Und der Vorhang fällt.

29.10.09 19:56


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