Die Wahrheit

 

Ich habe mich entschlossen, dieses Projekt abzubrechen. Ich habe viele Menschen in die Irre gefühlt, wirklich beabsichtigt hatte ich das nie.Es ist wohl Zeit für die Wahrheit. Ich habe das Projekt 2007 in's Leben gerufen. Anfangs hatte ich die Einträge einfach von einem anderen Blog kopiert. Auf die Idee gekommen bin ich nach dem Abitur, da ich mir ein Jahr frei nehmen wollte. Das ganze hat natürlich noch eine tiefere Vorgeschichte: Ich hatte mir damals vorgenommen Psychologie zu studieren. Nachdem ich meiner Familie davon erzählt hatte, war das Feedback nicht ganz so gut wie ich es mir erhofft hatte. Mein Vater sagte mir ich müsste dann mit "Plemplem"-Menschen zusammen arbeiten, und diese von ihrer Krankheit heilen. Ich wusste nicht woher es kam, doch mein Vater schien eine Antipathie gegen psychisch-kranke Menschen zu hegen. Ich hatte mich also natürlich schon im Internet nach Verhaltensstörungen, Depressionen und ähnlichem informiert. Bei meinen Recherchen stieß ich dann auf myblog, was wohl ein Sammelbecken für diese Menschen zu sein schien. Ich versuchte mich in die Lage dieser Menschen zu versetzen, kopierte Einträge, übernahm Verhaltensweisen und baute mir so ein eigenes Leben auf, eine Rolle die ich hier in diesem Blog spielte. Der Name Toffin? Ist der Name meines 2007 verstorbenen Hundes. Nach all den Monaten war ich dennoch nicht in der Lage, diese Denkweise zu verstehen, auch wenn ich sie "anwenden" konnte. Ich erhoffte mir, hier Menschen zu finden die meine Rolle verstehen würden, und sie mir somit verständlich machen könnten. Vor einigen Wochen habe ich dann gemerkt das dieses Projekt ins Nirgendwo führt. Es war eine naive Idee und ein schlecht geplantes Projekt. Die Verhaltensweisen meiner Rolle haben sich glücklicherweise nicht in meinem echten Leben widergespiegelt. Ich befinde mich nachwievor in einer glücklichen Beziehung und lebe inzwischen auch  mit der Liebe meines Lebens in einer kleinen Wohnung nahe der Universität an der ich studiere. Ich bin jetzt 20 Jahre alt und studiere leider keine Psychologie, sondern Sozialwissenschaften, vorraussichtlich auf Lehramt. Ich entschuldige mich bei allen Menschen, denen ich in irgendeiner Art und Weise zu nah gegangen bin und erkläre das Projekt für gescheitert und beendet.

MfG

4.8.09 15:24


Die wahre Wahrheit

Ich möchte mich doch noch einmal zu meinem letzten Eintrag äußern. Was ich dort geschrieben habe, ist schlicht und ergreifend gelogen. Das ändert dennoch nichts an der Tatsache, dass dieser Eintrag einen gewissen Wert bzgl. der "Selbstverständnis" hat. Als ich diesen Eintrag verfasst hatte, wusste ich nicht genau, bzw. weiß es nicht mehr, warum ich es tat. Irgendwo hatte ich danach auch ein schlechtes Gewissen, und möchte mich an dieser Stelle auch dafür entschuldigen. Ich habe lange überlegt warum ich das getan habe, und bin zu einem Entschluss gekommen: Wir sind nicht gleich wir. Ich bin nicht ich, du bist nicht du. Wir sind nur die Rollen die wir spielen, die uns durch gesellschaftliche, mediengesteuerte, durch erziehung beigebrachte, vorgelegt wurde. Ich würde aufgrund dieses Entschlussen auch schon fast sagen, dass ich zur Shizophrenie leige. Es fällt mir unglaublich leicht, komplette Einzelschicksale in wenigen Sekunden auszudenken, dazu eine komplette Biographie mit vielen Einzelheiten und entsprechenden Verhaltendweisen. Teilweise war es auch eine Wunschvorstellung, die sich in dem Eintrag widerspiegelte.

Ich bin selbst am Rande des Verständnisses für meine eigenen Vergehen und hoffe das mir niemand ernsthaft wütend ist.

„Wieder einmal verarscht worden“

9.8.09 23:40


hilfe

Natürlich hatte ich schon früher vorgehabt auch nur irgendetwas zu schreiben. Doch ich wusste nie was, weil ich mir nicht klar war, was so in meinem Kopf vorgeht und ich mein Leben nur mehr oder minder vor mich hin lebte.. Ich will mich im vorraus für Grammatik und Rechtschreibfehler entschuldigen. Ich bin an einem Tiefpunkt angelangt.. Vielleicht ist etwas besonderes passiert, vielleicht auch nicht. Mir geht es auf jeden fall dreckig. Ich bin voller Wut und möcht einfach nur noch alles kaputt hauen. Es ist wie ein Geistesblitz, in dem einem klar wird was man für eine Scheiße fabriziert, wie man ein Leben so vergeuden kann. Die Krankheit schiebt Adrenalin durch meine Adern und ich sehe einfach nur noch schwarz. Ich habe jetzt ein Loch in meiner Wand und meine Hand blutet. Ich habe nicht nach gedacht, wäre ein Mensch dagewesen hätte ich vllt ihn geschlagen. Vllt auch einen Menschen den ich "liebe" ich weiß es nicht. Ich weiß nicht was ich machen soll, und es fällt mir schwer mich auszudrücken. vielleicht habe ich auch die Gedanken und Erinnerungen die als Auslöser gelten schon verdrängt und irgendwo eingeschlossen, udn nun ist es einfach blinder Hass.. Ich weiß nicht weiter und ich glaube oft man hat mich mit einem destruktiven Schicksal gesegnet um zu sehen ob ich damit zu recht komme. Immer mehr verfremdet sich mein Denken von der Realität und überhaupt von alldem, was normale Menschen als wichtig und relevant klassifizieren würden. Ich kann nicht sagen das es besser wird, und ich hatte nie geglaubt das es noch schlechter werden würde. Ich bin in den vergangenen Tagen von einem ehemaligen freund sehr enttäuscht worden.. Ich nannte ihn auch mal meinen besten Freund. Und nun? Ich möchte ihn nur noch leiden sehen, und tot. ICh kann mich nicht an Menschen binden und kann ohne weiteres einfach von einer "Liebe" auf Hass umschwänken. Ich sehe schwarz und ich habe keine Lichtblicke mehr.. Sogar die Frau von der ich mehr gerne einbilde, dass ich sie liebe existiert üfr mich nicht mehr.. Klar, sie ist da, klar sie sieht wunderbar aus. Aber dabei bleibt es auch.. Keine geheimen Gedanken, keine Träume mehr, nein garnichts.. Ich bin tot. Innerlich und hoffentlich auch bald äußerlich.

21.8.09 00:09


Die letzten Tage

Naja.. Mein letzter Eintrag liegt nun schon ein paar Tage zurück, und als ich ihn heute erneut gelesen habe, war ich selbst überrascht, wie zornig ich zu diesem Zeitpunkt war. Ich konnte echt nicht mehr grade aus denken. Das ganze hat eig. einen relativ unspektakulären Hintergrund. Zumindest Teilweise. Nun im Endeffekt geht es um eine Person, die ich für einen sehr guten, wenn nicht gar besten Freund gehalten habe. Wie man sich wahrsch. denken kann, fällt es mir schwer, Leute als meine freunde zu bezeichnen und sie auch so zu behandeln. Mein Freundeskreis ist also relativ überschaubar. So nun kam es dazu, dass dieser beste Freund (Hintergeschichte: er ist 19, wird 20, zieht sich so durchs leben, hat dauernd wechselnde Parterrinnen -) eine neue Freundin angeschleppt hat, die 14 (!!) Jahre alt ist. Dieses Weib ist dermaßen asozial, total verfehlte Erziehung und überhaupt. geht nicht mehr zur schule, raucht, redet wie das letzte Stück Dreck. Seitdem der freund mit diesem Blag zusammen ist, hat er sich keinmal mehr gemeldet (ca, 1 monat).  Und wenn man das ganze nun etwas "untersucht" würde ich zu dem entschluss kommen, dass ich nun viel Kraft brauchte um eine vernünftige Freundschaft aufzubauen. War aufopfernd, habe nie etwas gefordert, nicht mehr und nicht weniger als ein wenig Loyalität und Verständnis. Nun und so geht auch diese Freundschaft in die Brüche, und wie ich es vllt schon mal erwähnt habe, können sich meine Gefühle blitzschnell in Hass verwandeln. Naja ich bin mehr oder minder darüber hinweg, sehe Freundschaften nur noch als Nutzbeziehungen, was sie im Endeffekt auch sind, an. Naja ich war dann auf Studienfahrt, eine Woche in Wien.  Ich hatte keine hohen Erwartungen an diese Reise und naja war auch etwa so blöd wie erwartet. Will da jetzt nicht großartig ausholen, aber es gab nur eine Sache die mich beschäftigte. Wenn man auf einer Studienfahrt ist , hat man mit den Menschen in seinem Jahrgang zu tun, die man sonst nur anschaut, oder ein zwei Worte wechselt.. Klingelts? Richtig.. Sie war natürlich auch dabei. Ich habe einfach versucht.. normal und nett zu sein, man hat sich unterhalten, über belanglose Dinge. Und ich habe dabei bemerkt, dass ich, was z.b. politisch und gesellschaftliche Themen angeht, weitaus weiter in meiner Verwzeifelung und Verbitterung, gegenüber Menschen meines Alters bin. So ist Sie z.b. Mitglied bei amnesty international, und glaubt irgendwie an Friede Freude Eierkuchen, und führt eig ein ziemliches standart-alternativ-Leben, wie man es bei zich Jugendlichen beobachten kann. Nach mehreren Gesprächen kann ich nach der Woche wohl zu recht, leider behaupten, dass sie mich nicht so besonders mag. Wahrsch. wirkte ich einfach zu verächtlich gegenüber ihren Positionen. Da ich viel rum scherze (allgemein, nicht nur bei ihr) um meine Peinlichkeiten u.ä. zu verstecken, kam sie wohl auch zu dem Ergebnis, dass man mit mir kein ernstes Gespräch führen kann, was ich, wie ich finde sehr drastisch formuliert ist. Es gibt noch einen weiteren Fakt, der mich ziemlich beschäftigt; Ihre Freundin. Es ist echt schwer, Sie mal zu alleine zu erwischen, vorallem in der Schule, also auch auf dieser Studienfahrt. Ich mag ihre Freundin überhaupt nicht.. Sie ist zwar irgendwie nett, nervt mich aber, sieht nicht gut aus (blabla oberflächlich bla) und ist einfach nur, kA mir fehlen die worte, nervig! Manchmal glaube ich, und es fällt mir sehr schwer das zuzugeben, dass sie an mir interessiert ist. wahrsch. ist es nur Einbildung, und ich hoffe das sehr, doch manchmal verhielt sie sich schon komisch, stellte Fragen anhand derer ich kombinieren konnte, dass sie an "Hintergrundwissen" wollte, die sich zum teil auf Exfreundinnen o.ä. bezogen. Ich hoffe dennoch, das es alles Einbildung ist.

 

Achja. Ich kann nicht schlafen nur wegen einem Gedanken;

Atome und Teilchen funktionieren ja mehr oder minder nach der Wahrscheinlichkeitstheorie, also chemisch / biologisch / physikalisch. Alles besteht auf Atomen, also wie kann es überhaupt  möglich sein, dass freier Wille existiert? ist es vorgesehen, dass ich mir grade genau diese Frage stelle?

Gute Nacht..

 

29.8.09 02:46


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