Si tu n' viens pas, mi j' reste au lit
je ne sais pas comment elle serrat la vie
sans ton existence, sans que tu brilles
ton apparence renforce mon esprit
tu donnes de la force à toute les plantes, aux animaux
t'es mon besoin, avec l'air et l'eau.
2.5.09 15:03


Ich wünschte..

Ich war lange allein, doch dann hab ich Dich getroffen und du gabst meinem tristen Leben ein bisschen Hoffnung. Ich war dicht, besoffen und ständig am Ende, aber bei Dir braucht ich das alles nicht und hielt Deine Hände. Ich Küsste Dich, wo immer man einen Menschen küssen kann - niemals würd ich wagen zu sagen das wir nicht glücklich waren...
Ich hab immer gern in Deinem Bett geschlafen, fühlte in deiner Gegenwart keine Schmerzen, habe Dich nachts bewacht, auf Dich aufgepasst und Dich geweckt, wenn du mal schlecht geträumt hast.  Hab dich immer beschützt, dass Dich niemand verletzt oder innerlich trifft. Ich hab versucht Dir zu helfen mit deinen Problemen und Sorgen. Hab versucht zu sehen was in Deiner Seele verborgen ist.
und dabei entdeckt, dass wir viele gleiche Lasten tragen.
kannten den Schmerz und haben den Hass erfahren. Ich Habe gedacht, ich hätt endlich einen Menschen, der für mich da ist, aber da bleiben nur brennende Wunden...
10.5.09 20:46


Tage wie dieser

habe ich selten.

Die letzten Tage waren grausam. Ich plagte mich mit nihilistischen Gedankenzügen, benannte das Leben als ganzes als nichtig. Ich bin soweit - Nietzsche geh aus meinem Kopf - Ich vermag nicht mehr meine Empfindungen in Sprache zu faßen.. Denn schon wie eben Nietzsche sagte; Die von uns klassifizierte Wahrheit ist nur eine Illusion der Sprache, eine Metaphorik - die wir als Mensch, die wir uns über alles andere stellen geschaffen haben, um unsere Nervenreize zu verbalisieren. Sprache ist nicht Wahrheit. Ich vermag es nicht mehr meine Gedanken zu ordnen, sie auszudrücken - ja sogar meine Gedanken zu denken. Eine Art Tor, auf das ich immer wieder stoße - verschlossen, als stecke dahinter das was ich als Wahrheit erachte. Ich konnte nicht schlafen, ich wachte nachts auf geplagt von meinen eigenen Gedanken - als wäre es nicht genug stellte ich mir die Fragen von denen ich wusste, das eine Antwort nie da sein würde; und selbst wenn es mal soweit sein würde, wäre diese Antwort nicht echt. Alles ist subjektiv. Ich verlange kein Verständnis, ich verlange nur Berücksichtigung.

Doch heute war ein anderer Tag.
Mein Kopf ist soweit, als das ich alles verdränge was ich höre, sehe, empfinde. Ich schließe mich selbst ein in einen Teufelskreis meiner Gedanken die mich so quälen. Als ich nach Hause kam war dieses Gefühl weg.. Es war wie eine Chance für mich meinen Kopf mit etwas schönem zu füllen, um es ewig zu behalten. Ich habe mir den Film "Die fabelhafte Welt der Amelie" angeschaut. Er hat mir geholfen. Ich fing in den letzten Stunden an, wieder auf kleine Dinge zu achten und diese als schön zu empfinden. Nicht wie zuvor schwebe ich über all den Empfindungen, nein, ich habe mich herabgelassen und ein Auge für das Wesentliche, selbst wenn ich es noch nicht als solches klassifiziert habe. Ich war so überwältigt von dem was ich empfand, das ich dies gleich hier festhalten wollte. Es ist bizarr, fast angsteinflößend, wie im Delirium, dennoch beruhigend. Ich werde nun - und das tue ich nie - ein wenig schlafen. Ich werde es genießen, und hoffen von Dingen zu träumen, von denen ich es vorher nie gewagt hatte.

 

Zuletzt möchte ich noch etwas zu einem Kommentar loswerden der mir gestern hier hinterlegt wurde..

Was du dir jedoch dort geleistet hast, ist, auf gut Deutsch gesagt, unter aller Sau.

Das sieht deine Freundin ein wenig anders. Zurecht. Ich würde nicht behaupten, dass du nicht die geistige Reife besitzt um zu verstehen was ich versucht habe deiner Freundin mitzuteilen - dennoch; Sie hat es nicht falsch aufgefasst wie du. Es war nicht wirklich Kritik, es war eine Richtung in die ich deine Freundin weisen möchte. Denn wenn sie meint was sie schreibt (und hier kommen wir zu der Tatsache das ich die Art wie sie schreibt nicht mag) und es von ganzem Herzen so empfindet, dann braucht sie nicht die Hilfe anderer Menschen, eines Blogs, eines Therapeuts, was auch immer.. Sondern nur sich selbst. Doch nichts ist schwerer als sich selbst gegenüber ehrlich zu sein. Vorallem nicht wenn man, so scheint es öfters bei Menschen, sich eine Scheinwahrheit aufbaut, die man als eigenen inneren Kern betrachtet, der erst gefunden werden musst. Ich hoffe du verstehst jetzt - trotz meiner Probleme solch komplexe Handlungsweisen der Menschen zu verbalisieren - worauf ich hinaus wollte; und das war keine destruktive Kritik.


15.5.09 16:56


Beautiful World

.. not me.

19.5.09 22:24


..

Mein Leben lang habe ich mich verstellt - Ich hasste wer ich war, wollte von den Menschen immer gemocht werden.. Ich verstellte mich. Genau so unterdrückte ich Gefühle, weinte nicht - denn ich wusste es würde sowieso Niemanden interessieren. Nun fühle ich nichts mehr. Ich weiß nicht mehr wie es ist. Ich bin durch und durch bedrückt von dem großen Unbekannten. Ich bin nur noch geladen, immer kurz davor auszurasten. In all den Jahren in denen ich mich für die Menschen und mich verstellte, vergaß ich wer ich wirklich war. Ich bin nichts. Ich nehme Rollen an und belüge mich selbst, ich habe vergessen wer ich war, was ich für wichtig erachte, wie ich auf Geschehnisse reagieren würde - was ich fühle. Ich fühle nichts, ich bin niemand. Leute werden meist nicht schlau aus mir. Mal so mal so... Sie verstehen nicht, denn auch sie suchen hinter einer normalen, für jeden Mensch üblichen Maske, den Menschen. Doch ich, ich habe kein Gesicht mehr. Hinter der Maske bleibt nichts was es Wert wäre zu lieben.

 

 "Ich spiele nicht, ich bin das. Verstehen sie? Und deswegen bin ich Nichts."
Klaus Kinski

21.5.09 01:15


:(

Hässliche Gedanken empfinde ich als Wunderschön, und das kranke Blut in meinen Adern schiebt von Tag zu Tag den Wahn an... Gedrängt an meine Grenzen bin ich längst bereit zu lynchen. Ich erfinde kranke Dinge, die Ziele sind unverfehlbar; lasse keine Erinnerung an die Welt als sie noch Schön war. in meinem Herzen wohnt der Tod, in meinem Körper steht es eingerizt ; Ich hasse alle Menschen.
28.5.09 22:45


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