Wiederholende Gedanken

Wenn du Lügner in dein Leben lässt, legen sie Feuer!
Und wenn dich jemand hintergeht sei nicht zimperlich!

..Ein riesen Sumpf von schlechten Menschen..

Dieser Blog ist nichtig.. Wiederholt die gleichen deprimierenden Gedankengänge.. Aus einem alten Eintrag, aktuell wie nie zuvor.

Heute abend werde ich soviel Opium nehmen, dass ich den Verstand verliere, ich habe nämlich wunderlicherweise zuviel Verstand; aber nur im Dienste der Vernunft... Wo ist noch ein Mensch, den man verehren könnte? Aber ich kenne euch alle, durch und durch.

3.2.09 21:51


Sein Tag



'Er sitzt am Tisch über das Blatt gebeugt
Man wirft ihm kleine Granaten ins nackte Kreuz
Das Fach ist Deutsch für ihn nur ein weiterer Akt
Der Folter er sitzt so still da wie fast betäubt
Er hat kein Freund so sehr er einen braucht
Gegen die Schreie des Hasses stellt selbst der Lehrer sich taub
Er betet und glaubt das irgendwann alles anders wird
Er die Angst verliert doch lang ist die Seele schon grau
Spitze Raketen treffen Genick und Schädel
Er will schreien vor Pein aber kann nicht mehr reden
Nicht mehr flehen nichts mehr sehen kaum noch atmen
Blitze regnen auf einem Haus der Farben
Grell vor Schmerz und jeder quält sein Herz
Er ist ein Held aber er ist in dieser Welt nichts Wert
Keiner versteht warum er morgens nicht aufstehen mag
Und so wartet er im Wahn seiner Zeit auf seinen Tag

Es ist sein Tag, sein Jahr, sein Schlag
Seine Liebe versiegelt in einem Sarg aus Stahl
Es ist sein Hass, seine Macht, sein Schlaf
Dem er nur durch er seinen Tod entrinnt an seinem Tag

Er beschleicht leise den weg zum Haus seiner Eltern
Wünscht sich stündlich das sie weder Auto noch Geld haben
Doch das Rudel naht und wittert die Fährte
Und auf der Jagd ist schwache Beute immer die Erste
Er zittert doch merkt nicht das sie fast neben ihm letzt
Längst hat der Leitwolf im Dickicht seine Zähne gefletscht
Und steht da reglos und stumm im Kreis der Demütigung
Und all sein hass wird im Laufe einer Träne vermummt
Sie treten und spucken und nehmen ihm die Kleider weg
Und er schließt nur die Augen und wünscht sich weit weit weg
Doch jeder Schlag holt ihn zurück in die Welt
Die ihn schon Jahre dahinwarf und jeden Tag quält
Beschämt und entlebt eilt er nach Hause
In das vertraute Heim in dem ihm keiner mehr glaubt
Er kauert im Bett wässert bis in den Schlaf
Wartet mit gefalteten Händen auf einen besseren Tag

Dunkle Bilder wandern wie hundert Pilger durch seinen Kopf
Er steht stumm im Zimmer längst hat die Schule begonnen
Aufrechter Haltung die Faust ist geballt und seine Augen erkaltet
Aber sein Blick nicht länger Trauer gestaltet
Er schaut versteinert wie draußen in einem Wald
In den Lauf seines Kalibers seiner erkauften Gewalt Macht
Und er beschreitet seinen letzen Gang in sich selbst gefangen
In seinem Kopf ein Weltenbrand
Gezündet durch Folter entfacht durch die Vollmacht seiner Peiniger
Die erstickt unter der Seele voll Last
Er folgt seinem hass doch am Pfade des Wahnsinns
Ein kleines weinendes Mädchen am Rande das er nicht wahrnimmt
Besteigt die steinerne Treppe des Hauses
Kaum einer sieht ihn keiner den Blick der brennenden Augen
Gezeichnet von der Schönheit des Feuers jenseits der Grenzen
Menschlicher Vorstellungskraft in Flammenmeere des Endes
Das keiner geahnt hat er besteigt der Etage
seiner Erlösung und Qualen zugleich mit eisernem Atem
Geht seine letzten Schritte aber zählt sie nicht
Sieht seine letzten Augenblicke aber verschmäht das Licht
Er kennt nur sich und seinen Weg durch den Schatten
Kennt sich nicht mehr und öffnet die Tür seiner Klasse
Er steht im Raum sie sehen seine Augen
Verwege des rauen er hat längst seine Seele verkauft
Sie war ihm entnommen und holt er sie wieder
Zu sich zurück und zückt sein Instrument des Schicksals
Ein heißer Kugelregen der die Herzen des Rudels findet
Für ihn der letzte Tropfen bis er an seinem Blut erblindet.'

4.2.09 22:29


:(

Mir geht es nicht sonderlich gut.. Ich zu sein bedeutet seinen Hass und seine Gefühle einzuschließen und nicht aufzufallen. Ich möchte nur ungern als ein Massenmörder enden. Doch ich hasse diese Welt.  Es gibt diese Tage da kommt alles hoch. Plötzlich fühlt man sich differenziert von den normalen Menschen und das Verhalten zu jenen. Dazu kommt das ich seit heute Morgen ziemlich rumkränkel.. Das raubt einem die Lust an sämtlichen Handlungen. Naja.. Und nun bin ich hier. jeder scheint gegen mich zu sein. Es ist nicht so, dass sie mich nicht mögen, sie verstehen mich nicht! Die Gedanken im Kopf quälen mich täglich aufs neue..

 

"Auch eine stehengebliebene Uhr kann noch zweimal am Tag die richtige Zeit anzeigen; es kommt nur darauf an, dass man im richtigen Augenblick hinschaut." gefiel mir, hat was.

9.2.09 21:02


Von Spielen und Spielern

Yeah.. Morgen schreibe ich eine 4-stündige Klausur über ein Buch, welches ich noch garnicht gelesen hab.. Ich habe auch überhaupt keine Lust.. Auf garnichts. Oberstufe.. Von den Noten her werde ich sitzen bleiben. Würde ich mich anstrengen könnte ich ein wundervolles Abitur mit 4,0 schaffen. Super. Und dann? ich habe kein Interesse in irgendeiner Art und weise in dieser Gesellschaft integriert zu arbeiten. Sei es für 10000€ oder für 500€. Oft zweifel ich an der Menschheit.. Sie bekämpfen Probleme, welche sie selbst geschaffen haben. Doch um dieses Wahnsinnsspiel der Reichen zu finanzieren leidet die Menschheit. Losgelöst von allen Zwängen oder System könnt ein menschliches Leben so schön sein. Aber ein Staat von Menschen geschaffen unterdrückt seine Artgenossen. Und während ich dann diese Repression zu spüren kriege, sei es von der Polizei, vom BGS oder in der Schule, frage ich mich was diesen Menschen das übernatürliche Recht gibt, über andere zu entscheiden. Würde man materielles abschaffen, die Technikindustrie einstellen, und alle Menschen auf ein Gleichgewicht bringen, gäbe es weder fundamentalistische (Glaubens- & Wirtschafts) Kriege noch den Hass des Individuums. Aber WARUM nicht? Was ist es für ein Gedanke der Leute, die dieses System aufrecht erhalten..? Ich kann es nicht nachvollziehen, ich kann es mir denken.. Da fällt mir ein Satz ein, welches in dem Buch häufig auftaucht..

"Das ist ein zu weites Feld."

 

Eigentlich will ich nur noch sterben. 

17.2.09 22:08


Zeitlos

Dienstag Nacht. 

0:34. Ich liege wach im Bett. kann nicht schlafen. Denke wie so oft nach. lege mich auf den Rücken, wünsche mir gleichzeitig das Firmament anzusehen, kann es jedoch nicht. Meine nächtlichen Gedanken - fangen an mit dem was mein Tag einnimmt, die Schule. Gedankenwandernd ende ich bei Ihr. Ich will nich nachdenken, es wird nur enttäuschend. Versuche zu schlafen. Wende mich, versuche den Kopf frei zu machen und nicht nachzudenken. Ich merke, dass ich nicht Wütend bin... Ich stehe auf, suche meine Katze und streichel sie eine Weile. Anschließend verlasse ich um 0:53 das Haus. Ohne es zu planen wander Ich die Straße entlang, runter und vorbei an den von mir einst bemalten Wändnen, in Richtung Mond - so scheint es. Nach 10 Minuten beginne Ich erst die Kälte zu bemerken, setze mich jedoch eine Weile auf eine Mauer - versuche jeden Gedanken fern zu halten, und starre mit glasigen Augen Schatten an, die sich mit meiner Fantasie in Lebewesen verwandeln. Ich habe genug von äußerlichen Einwirkungen und gehe Nachhause. Lege mich erneut ins Bett - kann den Gedanken nicht entkommen.. Was soll's. Wie soll es weiter gehen? Warum das ganze?.. Erneut schweifen meine Gedanken zu ihr.  Ich frage mich was Sie gerade macht. Dumme Frage! Natürlich schläft Sie um 1 Uhr Nachts, Mittwochs. Ich frage mich wie Sie schläft. Unter der Decke? frei gestrampelt? Was hast Sie an? Garnichts? ein Tshirt und shorts? ein normaler Pyjama? Ich würd es gern wissen. Ich würde alles dafür geben Ihr beim schlafen zu zu sehen. Ich habe den stärksten Wunsch seitlangem, Unsichtbar auf der Erde rumwandeln zu dürfen. Ich hätte soviel Spaß. Und im Endeffekt wäre es nichts anderes als jetzt. Ich bekomme nicht die nötige Aufmerksamkeit, ich fordere sie nicht ein. Ich bekomme wohlmöglich nicht die nötige Liebe. Ich ignoriere es. es wäre perfekt. Losgelöst von all den Zwängen, wandelnd und die Spezies analysierend die ich so verachte. In all ihrer Natürlichkeit und in Einsamkeit. 2:00~ Ich schlafe ein. Ich träume von einem See. es campen Jugendliche an einem See. Ich selbst finde mich hinter einem Busch, beobachtend, lauernd. Einer der Jungen verlässt das Zelt um sich zu erleichtern, Ich springe aus der Hecke hervor - noch hat er mich nicht bemerkt - ich merke spontan im Traum, dass ich ein Messer in der Hand halte. Ich schau es an, lasse es fallen der Junge guckt mich verstört an. Ich nehme das messer und schneide meine Haut ab, es tut mir nicht weh. Ich wache auf. 6:00 Uhr morgens für eine 10 sekündige Traumsequenz. Ein fragwürdiger Beginn für einen noch dooferen Tag.
Ich habe mir heute Nachmittag, anstatt mich mit belanglosen Dingen wie Hausaufgaben zu beschäftigen, die Zeit genommen meinen Blog von vorne bis hinten durchzulesen. Jeden einzelen Eintrag aus meinem jetzigen Blickwinkel zu analysieren und zu bewerten. Ich würde meine Lebensumstände im vergleich zu damals als ganz anders einschätzen. Ich habe mehr Kontakt mit Kollegen, bin krimineller, und trinke viel Alkohol. Damals habe ich nichts davon gehabt. Mein Blog fing an, da war ich noch garnicht in der Oberstufe. Umso erschreckender finde ich es, wie ich damals schon dachte. Ich dachte mein Hass würde größtenteils wegen der Schule kommen. Der wachsende Druck, die Anforderungen, die Tatsache, dass mir der Stoff auch definitiv schwer fällt. das war in der Unterstufe nicht so.. Doch was ist es, was mich schon damals plagte?  Ich bin von meinen alten Beiträgen erschrocken. Ich finde, dass im Vergleich zu den aktuelleren Beiträgen ich damals viel mehr Klartext geredet hab. Ich verstecke mich hinter wiederholenden Gedanken, Zitaten weiser Menschen. Damals habe ich noch gesagt was mir nicht passt. Ich habe das Gefühl, dass ich mich bereits damit abgefunden habe. Während damals pubertär der Hass in mir aufstieg, beschreibe ich heute wie ich damit lebe. So glaube ich zumindest. Selten finde ich noch Stellen die ich als naiv abstempeln würde. Als mein eigener Zuhörer, fühle ich erneut die Dinge, die ich vor 2 Jahren nieder schrieb. Viel Zeit ist vergangen, es kommt mir vor wie Gestern. Nein, Ich habe mich nicht geändert. überhaupt nicht. Bin ich hängen geblieben? Ich weiß es nicht. Doch während ich meine Einträge durchlese, wird mir folgendes klar. Ich hasse mich, und ich werde es immer tun. Nie werde ich in der Lage sein, zuzulassen, von einem Menschen bedingungslos geliebt zu werden. Ich werde es nicht verstehen, das Gefühl wird mich krank machen, und daran werde ich zugrunde gehen. Meine Gefühlswelt durchlaufen? Therapie? Medikamente? Ich schaffe es ja selbst nicht. Von allen Menschen die ich bisher kennen lernen durfte, über 2 Jahre meiner Depressionen hinweg, versteht mich meine Vergangenheit am meisten. Und das hat etwas unerklärlich über alles bedrückendes an sich. Es ist wie ein gescheiteter Versuch. Als wäre ich 2 Jahre lang gegen die Wand gerannt.

Ich würde diese Gedankenraffung gerne mit einem älteren Beitrag von mir abschließen..

 

Allein

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Aleiln

Alelin

Alien

Ailen

Aielnl

Tod

25.2.09 22:12


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